Presseberichte:
 
Kehlegger Fuhrmanstage 2015 auf der Alp Büla

(Zu den Bildern)

 
Bericht über Vizeweltmeister im Forwarderfahren 

 
Elmia Wood 2013 

Berichte im Forstmaschinenprofi, Ausgabe 9/2012
Bericht 1

Bericht 2

Günther Weismann zum 2. mal Deutscher- und

Europameister bei der Forwardereuropameisterschaft!


Forstpraxis.de

 

 

Forstbetrieb Weismann und PRO7
Filmdreh zur Pro7 Galileo Challenge


Neumarkter Volksfestzug 2011

Wir fahren den 1. Oberbürgermeister von Neumarkt mit Ehefrau beim Neumarkter Volksfestzug 2011.

 


 

Rösser zeigten Kraft und Gehorsam

Den kompletten Artikel finden Sie HIER!

 

Artikel aus den Neumarkter Nachrichten vom 12.04.2010

Zugleistungsprüfung Pollanten, 11. April 2010

 

Auf
Kraft und Gehorsam
kam es beim Holzrücke-Wettbewerb in Pollanten an. Peitschen waren verboten, die Rösser durften nur durch knappe Befehle wie »hot» und »prr» gelenkt werden. ...


 

Baron und Fritz bringen den Sieg!

Den kompletten Artikel finden Sie HIER!

 

Artikel aus dem Donaukurier vom 14.004.2010

Zugleistungsprüfung Pollanten, 11. April 2010

Bild: Baron und Fritz bringen den Sieg . Pollanten/Thalmässing (HK) Einen Holzrücke-Wettbewerb hat der Pferdezuchtverein Jura am Sonntag auf dem Gelände des Pollantener Pferdezüchters Hans Luber veranstaltet.

Pollanten/Thalmässing (HK) Einen Holzrücke-Wettbewerb hat der Pferdezuchtverein Jura am Sonntag auf dem Gelände des Pollantener Pferdezüchters Hans Luber veranstaltet. ...




Zugleistungsprüfung Bad Kötzting 2009

Am 31.05.2009 nahmen Markus Weismann und sein Vater Walter mit den beiden Noriker-Hengsten Baron und Fritz im Rahmen der Pfingstfestwochen in Bad Kötzting an der Zugleistungsprüfung teil.
Markus Weismann erzielte in der mittelschweren Klasse der Kaltblüter mit seinem Hengst Baron den dritten und Vater Walter mit Hengst Fritz den 6. Platz.
In der Klasse Kaltblut-Doppelzüge belegte das Weismann-Team mit den beiden Norikern den dritten Rang.

Auszug aus der Kötztinger Zeitung vom 02.06.2009
Ein Vierjähriger als jüngster Gespannführer
Stefan Holzfurtner gelang gelungener Durchzug – Wieder Tausende Besucher bei der Zugleistungsprüfung

Bad Kötzting. (hsf) Ein Novum gab es bei der Zugleistungsprüfung am Pfingstsonntag. Der erst vierjährige Stefan Holzfurtner jun. aus Wiesing lenkte den Hengst „Peter“ allein und bewältigte dabei die Zugstrecke über 40 Meter. Damit stieg der kleine Knirps zum Liebling des Publikums auf, das ihn nach dem gelungenen Durchzug stürmisch feierte. Mächtig ins Geschirr legten sich die 88 angetretenen Rösser bei der Zugleistungsprüfung. Zudem wurden noch 23 Doppelgespanne gemeldet, die für einen gelungenen Ausklang des Wettbewerbs sorgten. Die Amberger-Insel bot dazu die entsprechende Kulisse, die Tausende von Besuchern umsäumten. Die Staatliche Spielbank Bad Kötzting war erneut der Hauptsponsor dieser Traditionsveranstaltung. Wenn diese Pferdegroßveranstaltung abgehalten wird, so fasziniert dieser „Wettkampf der starken Pferde“ die Massen stets aufs Neue. Die meisten Teilnehmer hatte man in der mittelschweren Kaltblutklasse mit 32 Pferden zu verzeichnen, gefolgt von 28 Einzelpferden in der leichten Kaltblutklasse. Welch enorme Zuglasten Einzelpferde bewältigen, zeigt die Tatsache, dass bei den Endausscheidungen ein Ross um die 1750 Kilo „am Hacken“ hatte und bei den Doppelgespannen die Zuglast weit über zwei Tonnen lag. Stärkstes Pferd des Bayerwaldes in der Haflingerklasse wurde der Hengst „Niko“ (516 Kilo), in der leichten Kaltblutklasse der Hengst „Robby“ (734), in der mittelschweren der Hengst „Einstein“ (784) und in der schweren Klasse der Hengst „Peter“ (868) des Halters Stefan Holzfurtner, der seit Jahren an die Zugleistungswettbewerb teilnimmt und aus Wiesing kommt. In der mittelschweren Klasse erhielt Thomas Müller aus Alfdorf bei Stuttgart neben dem ersten Geldpreis der Spielbank auch noch den Ehrenpreis (Bierkrug) der Schlossbrauerei Drachselsried. Die Zugleistungsprüfung wird
schon seit Jahren von der Kaltblut und Haflinger-Züchtervereinigung Bayerischer Wald mit Sitz in Bad Kötzting ausgerichtet. Unter den Zuschauern befand sich auch wieder der Vorsitzende des Pferdezuchtverbandes Niederbayern-Oberpfalz, Hubert Berger. Auch heuer galt wieder die 30-Sekunden-Regelung. Als Preisgelder gab es Summen von 250 bis 30 Euro. Dazu einen Ehrenpreis (jeweils bis Platz drei). Für die Staatliche Spielbank Bad Kötzting nahmen Direktor Klaus Schleicher bzw. technischer Leiter Hans Reisinger abwechselnd die Siegerehrungen vor. In seinem Grußwort an die Zuschauer führte Bürgermeister und Schirmherr Wolfgang Ludwig aus, dass Pfingsten in Bad Kötzting nicht nur ein großes Traditionsfest, sondern vor allem auch ein Fest im Zeichen des Pferdes sei. Diese Pferdezugleistung sei für viele Pferdefreunde weit über die Grenzen der Heimat hinaus ein fester Termin im Jahreskalender. Das mit Anton Sauerer an der Spitze besetzte Schiedsgericht wachte über die Durchzüge und ordnete auch jeweils die Beladung des Zugschlittens entsprechend des Eigengewichts der Pferde an. Zwei Minuten waren zur Bewältigung der 40 Meter langen Zugstrecke vorgegeben. Das
Pfingstbrautpaar nahm die Siegerehrung in der leichten Kaltblutklasse vor. Mit den Doppelzügen wurde der Schlussstrich unter dieses Pferdefestival gezogen.

Die Ergebnisse:


Haflinger:
1. Christian Pfeffer, Ottenzell, mit Hengst „Niko“, 2. ebenfalls Christian Pfeffer, Ottenzell, mit Hengst „Axelino“, 3. Johann Wittenzellner, Bad Kötzting, mit Hengst „Natan“.

Haflinger-Doppelzüge:
1. Christian Pfeffer, Ottenzell, mit „Axelino“ und „Niko“, 2. Matthias Furch, Rinchnach, mit „Moritz“ und „Sandro“, 3. Andreas Pöschl, Lam, mit „Anderl“ und „Max“.

Kaltblut, leichte Klasse:
1. Thomas Müller, Alfdorf, mit Hengst „Robby“, 2. Michael Maier, Götzis (Österreich), mit Wallach „Paule“, 3. Michael Maier, Götzis, mit Hengst „Moritz“.

Kaltblut, mittelschwere Klasse:
1. Thomas Müller, Alfdorf, mit Hengst „Einstein“, 2. Stefan Holzfurtner, Wiesing, mit Hengst „Max“, 3. Markus Weissmann, Breitenbrunn, mit Hengst „Baron“.

Kaltblut, schwere Klasse:
1. Stefan Holzfurtner, Wiesing, mit Hengst „Peter“, 2. Matthias Irrgang, Thenried, mit Hengst „Schanse“, 3. Thomas Wölker, Sorghof/Vilseck, mit Hengst „Rando“.

Kaltblut-Doppelzüge:
1. Thomas Müller aus Alfdorf mit „Einstein“ und „Robby“, 2. Baptist Falter, Regen,
mit „Rudi“ und „Timmi“, 3. Markus Weissmann, Breitenbrunn, mit „Baron“ und „Fritz“.


Den kompletten Artikel finden Sie HIER!



Artikel aus dem Donaukurier vom 17.02.2009

Holzvollernter in Aktion

Allersberg/Pyrbaum (haz) Wie ein Holzvollernter funktioniert und für was man einen Forwarder braucht, erfuhren die Schüler der landwirtschaftlichen Berufsschulklasse Neumarkt beim einem Ortstermin im Staatswald zwischen Pyrbaum und Allersberg.
...




Hier gibt's Videos von dieser Veranstaltung

Artikel aus den Neumarkter Nachrichten vom 14.02.2009

Holzvollernter und Forwarder begutachtet
Landwirtschaftliche Berufsschulklasse informierte sich über Holzernte und entsprechende Maschinen   

Wie funktioniert eine Holzvollernter? Für was braucht man einen Forwarder? Die Schüler der landwirtschaftlichen Berufsschulklasse Neumarkt ließen sich beim einem Ortstermin bei Pyrbaum umfassend informieren.

Wie funktioniert ein Holzvollernter? Für was braucht man einen Forwarder? Die Schüler der landwirtschaftlichen Berufsschulklasse Neumarkt ließen sich beim einem Ortstermin bei Pyrbaum umfassend informieren.

PYRBAUM (as) – Im Staatswald zwischen Pyrbaum und Allersberg trafen sich die angehenden Landwirte, darunter vier junge Frauen, und ließen sich von Günter Weismann, dem Europameister der Forwardfahrer vom Forstbetrieb in Langenthonhausen bei Breitenbrunn zunächst die Fahrzeuge erläutern.

Den jungen Leuten seien im Vorjahr beim Berufsschultag diese Maschinen vorgestellt worden, so Michael Noll, Vertreter der Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Niederbayern/Oberpfalz/Schwaben. Daraufhin hätten sie den Wunsch geäußert, diese in der Praxis zu sehen.

Von den etwa 41 000 Hektar Beständen befänden sich 61 Prozent in Privatbesitz von etwa
10 000 Eigentümern, so Noll. Der Rest gehöre Bund, Staat oder Körperschaften. Als Hauptbaumarten nannte er Tanne/Fichte (41 Prozent), Kiefer/Lärche (28), und Buche/Eiche (23). Er dankte Michael Führich, dem stellvertretenden Leiter der Forstdienststelle Allersberg, die diese Vorführung möglich gemacht hat mit der Firma Weismann, die im Staatswald derzeit mit der Holzernte beschäftigt ist.

Führich sagte, man habe wegen der lang anhaltenden Frostperiode die Aktion in diesem moorigen Waldstück gestartet, weil auf den gefrorenen Böden die schweren Erntekolosse keine Schäden anrichten. Man arbeite gerne mit regionalen Firmen zusammen, weil diese besonders flexibel seien und naturverträglich wirtschaften. Maschinenführer Weismann erörterte den Nachwuchslandwirten, der Zug bestehe aus einem Holzvollernter, der die Bäume fällt, entastet, die Stämme auf die gewünschte Länge zuschneidet und vermisst sowie einem Forwarder. Mit ihm wird das Holz an die vorgesehene Lagerstelle transportiert und gestapelt.

Die Fahrzeuge seien zur besseren Standfestigkeit bei den Holzarbeiten mit wasserbefüllten Reifen bestückt. Zur Bodenschonung würden die Räder mit Bändern bespannt. So viel zur Theorie: Im Anschluss kletterte Günter Weismann in sein überdimensionales Gefährt, ließ den Motor an und begann «das Spiel mit den Stämmen», um den Schülern einmal zu demonstrieren, was so eine Maschine alles kann.

14.2.2009


Auszug aus der Internetpräsenz der Staatlichen Berufsschule in Neumarkt vom 20.10.1008

Europameister kommt mit seinem Holz-Rückezug zur Ausbildungsmesse
Geschrieben von Walter Janka
Monday, 13. October 2008

Zur Ausbildungsmesse am kommenden Freitag wird als Attraktion im Eingangsbereich ein Holzrückezug (Forwarder) vom Forstbetrieb Weismann aus Breitenbrunn zu besichtigen sein.

Herr Weisman unterstützt damit die Initiative:

"Landwirtschaftliche Fachkräfte braucht das Land - Landwirt, ein Beruf mit Zukunft"

Herr Günther Weismann ist Deutscher Meister und Europameister im Holzrücken!

Ausführliche Informationen über den Beruf Landwirt gibt es am Freitag auf Zimmer 018 (das Berufsgrundschuljahr Agrar stellt sich vor) sowie im Zimmer 020 (Ausbildungsberater und die Berufsgenossenschaft beraten).

Ein ausführlicher Bericht über die Ausbildungsmesse und Bilder vom Holzrückezug vor der Berufsschule folgen unmittelbar am Freitag bereits während der Messe.


Pressebericht Neumarkter Tagblatt vom 10.09.2008

Eyk, der Hundestar
Peter Weismann und sein Schäferhund holen bei der Vielseitigkeitsprüfung den Meistertitel.

Langenthonhausen.
"Eyk vom Airport Hannover" hat den Titel des Bayerischen Meisters bei der Vielseitigkeitsprüfung (VGP) für Hundesport in Ruderting erworben. Der stolze Besitzer, Peter Weismann aus Langenthonhausen, ist seit 15 Jahren als Mitglied beim Hundesportverein Kehlheim mit der Führung von Hunden beschäftigt.
Im NT-Gespräch erklärt der 25-Jährige, dass Eyk - ein fuchsfarbener, kurzhaariger belgischer Schäferhund - zu der Rasse Malinois zählt. "Die Malinois werden sowohl als Haus-, Sport- und Begleithunde, aber auch als Diensthunde bei der Polizei eingesetzt". Eyks Lern- und Arbeitsfreude sei "gepaart mit Härte und gleichzeitiger Sensibilität". Eine gehörige Portion Beschützerinstinkt mache diese Schäferhundrasse zum idealen Sporthund, bei der Polizei seien diese Hunde oft Such- und Spürhunde.
Mit der Hunde-Ausbildung hat Weismann schon als Jugendlicher begonnen. Eyk ist der dritte Hund, zuvor war er mit zwei Rottweilern erfolgreich: 80 Pokale hat er bereits gesammelt. Mit Ehrgeiz sei er an die Arbeit mit Eyk gegangen, um die wichtige Meisterschaft zu gewinnen. "Als Ausbildungswart hatte ich schon genügend Erfahrung, wie man die Instinkte des Hundes wecken kann und den Spieltrieb zur Ausbildungsgrundlage macht", sagt er.
Bei der Vielseitigkeitsprüfung musste Weismann gegen 33 Hunde und ihre Führer antreten. Es galt, in der Fährtensuche, Unterordnung und Schutzdienst Punkte zu sammeln. Von 300 möglichen erreichte Eyk 291 Punkte - er wurde Bayerischer Meister.
Nächstes Ziel für Weismann ist Ende September die Deutsche Meisterschaft in Kamenz. Dort muss Eyk sich gegen 70 Hunde durchsetzen. "Im Pokalschrank wäre schon noch Platz", sagt Weismann und lacht.





Siegerteam: Der erfolgreiche Hundefan Peter Weismann hat seiner
Trophäensammlung dank "Eyk vom Airport Hannover" einen weiteren
Titel hinzugefügt. - Foto: Kipfer

Pressebericht Donaukurier vom 4.9.08

Bayerischer Meister auf vier Pfoten

Langenthonhausen (kip) "Eyk vom Airport Hannover" ist im Breitenbrunner Ortsteil Langenthonhausen kein alltäglicher Name. Man sollte ihn sich allerdings merken, schließlich gehört er einem frisch gebackenen Bayerischen Meister, der in dem kleinen Ort lebt.

Bild: Siegerteam: Der erfolgreiche Hundefan Peter Weismann hat seiner Trophäensammlung dank "Eyk vom Airport Hannover" einen weiteren Titel hinzugefügt. - Foto: Kipfer
Sechs Jahre ist der frisch gebackene Sieger alt, hat eine Schulterhöhe von rund 50 Zentimetern und ist ein fuchsfarbener kurzhaariger Belgischer Schäferhund mit seidig glänzendem Fell. Peter Weismann hat mit dem "Malinois", so heißt die Rasse genau, den Titel eines Bayerischen Meisters bei der Vielseitigkeitsprüfung (VPG) für Hundesport in Ruderting erworben.

Es ist der dritte Hund, mit dem sich der 25-jährige Hundeführer als Mitglied beim Hundesportverein (HSV) Kelheim seit jetzt 15 Jahren mit der Führung und Abrichtung beschäftigt. Bereits mit zwei Rottweilern hat er – vor seinem jetzigen Champion "Eyk" – eine Reihe von Preisen, Trophäen und Meisterschaften gewonnen. Etwa 80 Pokale stehen in seinem Trophäenschrank in Langenthonhausen. Nach Vereinsmeisterschaften war er wiederholt bereits Bayerischer und Deutscher Meister, allerdings als Jugendlicher. Nun wollte er es genau wissen und übte fleißig mit seinem Hund für die nächste Prüfung.

Die "Malinois"-Hunde werden sowohl als Haus-, Sport- und Begleithunde, aber auch als Diensthunde bei der Polizei eingesetzt. Ihre Lern- und Arbeitsfreude ist gepaart mit Härte und gleichzeitiger Sensibilität. Ein "Anfängerhund" sei er nicht, betont Weismann. Eine gehörige Portion Beschützerinstinkt mache diese Schäferhundrasse zum idealen Sporthund. Bei der Polizei genieße der Malinois dasselbe Vertrauen wie der Deutsche Schäferhund, da er sich gut zum Such- und Spürhund ausbilden lasse. Mit Ehrgeiz ging der junge Hundeführer mit seinem "Eyk" an die Arbeit, er wollte mit ihm endlich als Erwachsener eine wichtige Meisterschaft gewinnen. Als Ausbildungswart beim HSV Kelheim hatte er genügend Erfahrung, die Instinkte des Tieres zu wecken und den Spieltrieb des Hundes zur Ausbildungsgrundlage zu machen. Seine knapp bemessene Freizeit, – er ist Fahrer eines Harvesters (Holzerntemaschine) im Forstservice-Betrieb Weismann – , widmete er der Ausbildung und dem Training mit dem Rüden.

Über die verschiedenen Qualifikationsstufen gelang es Peter Weismann bis zur Bayerischen Vielseitigkeitsprüfung (VPG) im Hundesport zu kommen. Gegen insgesamt 33 Hunde und ihre Führer musste er antreten und in den Prüfungsfächern Fährtensuche, Unterordnung (Gehorsam, Ruhe, Befehle ausführen) bis zum Schutzdienst (Polizeihundeaufgaben) Punkte sammeln. Von 300 möglichen Punkten gelang es, 291 auf das Konto von "Eyk mit Peter" zu buchen und damit den Ersten Platz und somit den Titel des Bayerischen Meisters zu holen. Als ein Konkurrent den Sieg bereits feierte, seien Peter und "Eyk" als "letzter Hund" auf den Prüfungsparcours getreten – um tatsächlich auf den ersten Platz zu kommen.

Im Frühjahr hatte Weismanns Bruder Günther schon eine Meisterschaft nach Langenthonhausen gebracht, er war Europameister im Rückezugfahren geworden. Als nächstes Ziel hat Peter Weismann jetzt die Deutsche Meisterschaft im sächsischen Kamenz Ende September vor sich. Dort müsse gegen 70 Teilnehmer angetreten werden. "Sollte es für die Meisterschaft reichen, wird im Trophäenschrank sicher noch ein Platz zu finden sein", grinst Weismann, als er den freudig mit dem Schwanz wedelnden Eyk aus dem Zwinger holt, und sich aufs Fahrrad schwingt. "Hund sammer scho", sagt er zum Abschied und ab geht es auf den nächsten Feldweg zum Konditionstraining.

Von Othmar Kipfer


"Ein "Nobody" aus Bayern gewinnt Europameisterschaft"


Günther Weismann (links mit Bruder Peter)

Auszüge aus dem Pressebericht vom 21./22. Juni 2008, Neumarkter Tagblatt
... Günther Weismann aus Langenthonhausen überrascht bei Titelkämpfen im Hochsauerland alle Konkurrenten. ...


... "Er kam, sah und siegte". Nach dieser Devise hat der 26-jährige Forstmaschinenführer Günther Weismann aus Langenthonhausen denTitel eines Europameisters und gleichzeitig auch des Deutschen Meisters der Forwader (Rückezugfahrer) gewonnen. Durch diesen großartigen Doppelerfolg hat der frischgebackene Marktrat eindrucksvoll bewiesen, dass er auch sein berufliches Handwerk meisterhaft beherrscht. ...

... "Da will ich dabei sein", entschloss er sich spontan. Mit auf den Weg machte sich Bruder Peter, der ihn auf dem "Harvester" (Prozessor) bei der täglichen gemeinsamen Arbeit im Wald tatkräftig unterstützt. Auch Vater Walter, Chef des Familienforstbetriebs Weismann, scheute den Weg nicht, um seinem Sohn jede mögliche moralische und sonstige Unterstützung zukommen zu lassen. Diese war auch nötig, denn die Herausvorderung war enorm für den auf dieser internationalen Bühne völlig unbekannten Günther Weismann. So war es auch nicht verwunderlich, dass er von der Konkurrenz als "Nobody" zunächst kaum beachtet wurde. Dies sollte sich aber sehr schnell ändern. Weismann gelang es, die Anfangsnervosität in den Griff zu bekommen und sich bei einer nur fünfminütigen Einweisung mit der für ihn völlig fremden Maschine vertraut zu
machen. ...

... Dabei mussten mit dem Kran diagonal geschnittene Holzstücke zu einem Turm aufgebaut werden, eine knifflige Aufgabe, die viel Konzentration und Fingerspitzengefühl abverlangte. Das Achtelfinale mit 16 Bewerbern wurde im K.o-System ausgetragen. In möglichst kurzer Zeit war hier der Rückezug nach bestimmten Vorgaben mit hohem Schwierigkeitsgrad zu beladen. Auch die geringste nicht erlaubte Berührung des Arbeitsgeräts wurde von den fünf Schiedsrichtern mit Argusaugen registriert und durch Zeitstrafe geahndet.
Vater und Bruder fieberten als heftig gestresste Zaungäste bei der "Nervenschlacht" gehörig mit. Weismann selbst zeigte in allen Zweikämpfen Nervenstärke, taktisches Geschick, filigrane und perfekte Beherrschung der PS-starken Maschine.
Allmählich dämmerte es sowohl den Konkurrenten als auch dem Publikum, dass kein Anfänger, sondern ein Könner am Werk war. Im selben Maß wie der Respekt und die allgemeine Anerkennung stiegen, wuchs auch das Selbstbewustsein des Langenthonhauseners, der sich schließlich mit der absoluten Bestzeit von 3,34 Minuten als souveräner Sieger präsentierte.

Sieger: Günther Weismann. Erstmals hat damit ein Bayer diesen Wettbewerb gewonnen. Er hat den amtierenden Champion aus Schweden abgelöst.

Qualifikation: Weismann ist für die Weltmeisterschaft 2009 in Schweden qualifiziert.


Günther Weismann
(mitte)

Günther Weismann

Günther Weismann (mitte, Bruder Peter links,
Vater Walter rechts)

"Außenseiter aus Bayern wird Europameister"


Deutscher Meister und Europameister im Holzrücken:
Günther Weismann
(mitte mit Bruder Peter und
Vater Walter)

Auszüge aus dem Pressebericht vom 14./15. Juni 2008, Donaukurier
... Der gelernte Landmaschinenmechaniker holte nicht nur den Titel des Europameisters, sondern auch noch den des Deutschen Meisters. Bei der Siegerehrung im Bundesgolddorf Schmallenberg im Sauerland hieß es: "Der Bayer kam, sah und siegte!" Bei der Meisterschaft der Elite der "Forwarder-Kranführer" deklassierte Weismann überraschend den aus Schweden kommenden Europameister. In dieser Disziplin geht es darum, mit großen Holzerntemaschinen sein Können zu beweisen und möglichst fehlerfrei in Bestzeit arbeitsspezifische Aufgaben zu meistern...

... Mit diesem Titelgewinn ist er bereits für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr im schwedischen Jonköping qualifiziert. ...

... Von 23 Bewerbern blieben 16 übrig, die im K.o.-System gegeneinander antreten mussten und ebenfalls wieder Hölzer auf Zeit einzeln und ordentlich laden mussten, ohne bestimmte Teile des Fahrzeuges berühren zu dürfen. ...

... Lagen die Zeiten zu Beginn des Wettberwerbes bei circa fünf Minuten, konnte er sich mit der sehr guten Bestzeit von 3,34 Minuten die Siege holen. Der Wettbewerb sei eine reine Nervensache gewesen - und als er zum Siegerpodest gerufen wurde, sei sein "bayerischer Urschrei" zu einem Befreiungsschrei geworden.

Günther Weismann (oben mitte)
Hier finden Sie weitere Impressionen
der Europameisterschaft 2008